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Auf dem Zahnfleisch

Wenn das Zahnfleisch auf dem Zahnfleisch geht, kann das unangenehme Folgen haben, zumal wenn man nicht weiß, ob es sich um eine Parodontose, Parodontitis oder Gingivitis handelt. Licht ins Dunkel soll dieser Artikel bringen nebst Hinweisen zur erfolgreichen Behandlung dieser Krankheitsbilder.

Die beste Nachricht gleich zu Beginn: Parodontose ist gar kein Problem. Sie ist zwar in aller Munde, aber eigentlich nur noch ein umgangssprachliches Phänomen. Ursprünglich war die Parodontose ein vom deutschen Zahnmediziner Oskar Weski eingeführter Begriff für alle Erkrankungen des Zahnbettes. Da sich in der Medizin die Endsilbe -ose für nichtentzündliche (altersbedingte) Erkrankungen durchgesetzt hat - z.B. Arthrose -, die tatsächlichen Probleme im Zahnhalteapparat (Zahnfleisch, Wurzel und Zahnfach) jedoch durchweg entzündlich bedingt sind, wird heute bei den Fachleuten nur noch der Begriff Parodontitis verwendet.

Die Parodontitis als bakterielle Entzündung beginnt an den Zahnfleischränder. Die Entzündung der Zahnfleischränder, die meist durch leichte Rötung identifizierbar ist, kann jedoch auch eine Gingivitis sein (Gingiva=Zahnfleisch). Der Unterschied ist: Die Parodontitis führt zum Knochenabbau, das Zahnfleisch geht zurück, und sie ist damit das deutliche gefährlichere Krankheitsbild.

Vorbeugung und Behandlung

Ursache ist in jedem Fall Zahnbelag, der Bakterien beherbergt. Neben mangelnder Mundhygiene sind auch Rauchen, Diabetes und sogar Schwangerschaft Risikofaktoren. Allerdings ist auch eine genetische Veranlagung möglich. Letztlich ist es wichtig, selbst durch ordentliche Zahnpflege vorbeugend gegenzusteuern. Je nach Risikoanfälligkeit sind eine bis mehrere Professionelle Zahnreinigungen im Jahr eine sinnvolle Ergänzung, um Zahnbelag und Zahnstein zu bekämpfen.

Auch wenn es Mühe macht, ist eine regelmäßige und dauerhafte Prophylaxe gegenüber einer Behandlung nach erfolgreichem Bakterienbefall zu bevorzugen. Zwar macht auch hier die Zahnmedizin im Sinne einer schonenden Behandlung Fortschritte, so lassen sich z.B. tiefer ins Zahnfleisch eingedrungene Bakterien mit Lasern bekämpfen, aber eine Wurzelbehandlung erfordert nun mal das sehr tiefe Eindringen in den Zahnhalteapparat. Dann geht man doch lieber zweimal jährlich zum Zahnarzt, um seine Zähne untersuchen zu lassen. Denn: Je früher eine Parodontitis oder Gingivitis erkannt wird, desto einfacher und schonender ist die Behandlung.

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